AUSTRAC gab am 3. Juli 2026 bekannt, dass es seine durchsetzbare Vereinbarung mit dem Online-Glücksspielanbieter Sportsbet abgeschlossen hat. Die Aufsichtsbehörde bestätigte, dass das Unternehmen systematische Schwächen in seinen Geldwäschekontrollen erfolgreich behoben hat.
Brendan Thomas, CEO von AUSTRAC, erklärte, dass das Ergebnis die Erwartungen an meldungspflichtige Stellen zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften unterstreiche. Die Aufsichtsbehörde wies darauf hin, dass Sportsbet erhebliche Nachbesserungen durchführen musste, um seine Systeme und Governance zu verbessern. AUSTRAC ist nun der Ansicht, dass diese Anforderungen erfüllt wurden.
Konformität und finanzielle Sanktionen
Der regulatorische Fokus ergibt sich aus Bedenken, die 2024 bezüglich der Einhaltung der GwG/PwG-Pflichten durch Sportsbet geäußert wurden. Das Unternehmen war verpflichtet, fünf zentrale Politikbereiche zu verbessern, um Bedrohungen durch Identitäts- und Zahlungsbetrug zu mindern. Thomas betonte, dass eine starke Konformität die primäre Methode zur Verhinderung krimineller Ausbeutung in der Branche bleibt.
Zusätzlich zur Konformitätsüberarbeitung sah sich Sportsbet Anfang dieses Jahres mit finanziellen Sanktionen konfrontiert. Zu Beginn von 2026 erhielt das Unternehmen eine Geldstrafe in Höhe von über 313.000 AUD für Versäumnisse im Bereich der sozialen Verantwortung. Die Erfüllung der durchsetzbaren Vereinbarung reduziert die anhaltenden regulatorischen Erwartungen an Unternehmen, die in Hochrisikosektoren tätig sind, nicht.